Zwei-Faktor-Authentifizierung PSD2

Zur PSD2: Eine starke Zwei-Faktoren-Authentifizierung wird nunmehr häufig nötig sein

Eine starke Zwei-Faktoren-Authentifizierung wird nunmehr häufig nötig sein. Der bisherige Komfortvorteil eines Dienstes wie Paypal beispielsweise wird dadurch erst einmal hinfällig. Da der Zahlungsdienstleister eine sichere, dedizierte Schnittstelle zur Bank benötigt, wird sich zum Beispiel auch bei der Sofortüberweisung der technische Ablauf ändern.

Sinn und Zweck der PSD2 ist, dass Betrugsrisiko beim Onlinekauf deutlich zu reduzieren. Dabei wird im Rahmen der Zwei-Faktoren-Authentifizierung natürlich die Komplexität des Bezahlprozesses erhöht. Je komfortabler dieses Verfahren gestaltet wird, desto besser sind die Chancen im Wettbewerb für sie als Händler.

Schauen sie sich daher die verschiedenen Anbieter auf dem Payment-Service-Provider-Markt fortlaufend in den nächsten sechs Monaten genau an. Verfolgen sie die aktuellen Entwicklungen und schauen sie sich möglicherweise neu aufgesetzte Dienste genau an. Der Mix an Zahlungsoptionen wird entscheidend sein. Ebenso sollten sie ihre Kundschaft in ihrem (Bezahl)-Verhalten diesbezüglich parallel zeitnah analysieren.

Für sie wichtig ist auch der Umstand, dass sie ihre Kunden durch ein komfortables Bezahlsystem ermuntern, sie auf die sogenannte “White-List“ zu stellen. Denn die PSD2 ermöglicht ihren Kunden die Möglichkeit zu sagen, benutzt meinen Account bei meinem Online-Händler meines Vertrauens, um an euer Geld zu kommen. Der Kunde spart sich so die Zeit um bei jedem einzelnen Kauf die Zwei-Faktoren-Authentifizierung durchzuführen.

Zugegeben die Marktmacht der E-Commerce-Riesen wird hier sicher ebenfalls zu berücksichtigen sein. Und trotzdem glauben wir, dass es sich längerfristig auszahlen könnte, hier nicht einfach Boden freiwillig anderen Marktteilnehmern zu überlassen. Denken sie hier vor allen Dingen an ihre Kundenbindung!

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